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Neujahrgedanken zum Gutmenschentum, zum Guten und zum Bösen.

Beitrag von 04.01.2009


Ich habe oft in meinen Betrachtungen und öffentlichen Berichten den bekannten Ausdruck "GUTMENSCH" verwendet. Diesem Begriff haftet nach allgemeinem Verständnis ein Makel an. Ich habe lange nachgedacht und bin zu dem Schluß gekommen, dass der Begriff eigentlich unsinnig ist.

Was sind Gutmenschen?

Die das Gute meinen und das Böse tun? Wenn sie das Gute meinen, ist das Böse ja nicht gewollt. Das ist dann eigentlich TRAGIK. Ist das Gute geheuchelt als Mantel und Tarnung für das gewollte Böse, sind es schlichtweg heuchlerische BÖSEWICHTE. Die freilich sind schlimmer als die ehrlichen Bösewichter. Das ungewollte Böse als Folge guter Gesinnung ist nicht einem schlechten Charakter geschuldet. Es gründet oft in Unwissen, in idealistischer Verklärung der Wirklichkeit, in schlichter Dummheit, bisweilen in Auflehnung, in Rebellion. Vielleicht im Ausser-Ich, wenn die gute Absicht zum Bösen manipuliert und pervertiert wird. Was sind Gutmenschen? Angeblich soll man sich ja vor ihnen in Acht nehmen.

Sind es jene, die die Bergpredigt zitieren und alttestamentarisch, Auge um Auge, Zahn um Zahn handeln?

Sind es jene, die ihren Amtseid mit der Hand auf einem heiligen Buch ableisten und dann einen Präventivkrieg um wirtschaftliche Ressourcen führen? Die das Wohl des Volkes beschwören oder nationale Interessen bemühen, wenn diesen Worten mehr Überwachung und Kontrolle, zunehmende Ungleichheit und Lasten für die Bürger folgen?

Diese Muster sind in Gänze im gesellschaftlichen Spektrum präsent.

Da gilt es zu differenzieren. Die unbedingte Überzeugung, das Gute nur über vorübergehend Böses erreichen zu können, also das Böse als Zumutung für das Gute. Die Überzeugung der Übereinstimmung eigener und gesellschaftlicher Interessen im kleinsten und grössten Rahmen, also im nationalen wie im familiären. Das kann sehr wohl gegeben sein, auch wenn es zunächst nicht offensichtlich erscheint.

Was ist mit den Menschen, die aus Güte ein geradezu messianisches Sendungsbewusstsein entwickeln und heilige Kriege entfachen? Gutmenschen? Bösmenschen?

Die, die Macht jedweder Art anstreben, Macht ausüben und radikale Expansion um des Machterhaltes und- zuwachses willen betreiben unter dem Deckmantel edler Gesinnung? Sind das die Gutmenschen, vor denen man sich hüten müsse? Oder sind es schlicht und einfach Bösmenschen? Der Gutmensch, der das Gute vorgibt und das Böse denkt und tut, ist schlicht ein böser Mensch. Der Gutmensch, der aus guter Gesinnung handelt und Böses bewirkt, ist nur tragisch. Der Böse kann Gutes tun, der Gute kann Böses tun. Das ist doch wohl der Normalfall. Also sind wir alle durchwegs Gutbösmenschen. Ein Widerspruch?

In Wirklichkeit ist es doch so, dass im Brennpunkt des Subjekts von der Natur legitimiert das Eigenintersse steht und dieses ist in steter Ausseinandersetzung mit dem Eigeninteresse des anderen Ich und dem des Kollektivs. Wir befinden uns in steter Kompromissfindung, ein jeder nach seiner Vernunft,seinem Verstand und seinen Anlagen. Ist der Kompromiss ausgewogen, spielen Gut und Böse keine Rolle. Gut und Böse kommen in der subjektiven Wahrnehmung immer dann ins Spiel, wenn die Kompromisse die Gleichgewichtslage verlassen. Je nach Interessanlage, die die Kompromissfindung beeinflusst, wandelt sich Gut in Böse und Böse in Gut. Sowohl im denkenden und handelnden Subjekt, sei es ein Diktator oder ein Arbeiter als auch im Kollektiv. Sei es das Kollektiv der Hochfinanz, Wirtschaftsaristokratie oder des Regierungsapparates (wenn diese Kollektive überhaupt trennbar sind), der Clan, die Sippe.

Die Interessenlage, die die Kompromisfindung von Gut und Böse definiert, ist die Hebamme dieses Wortpaares. Gut und Böse sind kein Widerspruch, es sind eineiige Zwillinge. Lasst uns am besten diesen Begriff aufgeben, wir alle sind mal gut, mal böse.

In diesem Sinne wünsche ich all meinen Lesern ein "gutböses" Altneuesjahr 2009.



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